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Saisonabschluß in Irrel Irrel, 22./23. Oktober 2011
Bei eisigen Temperaturen beenden die Sportler die Saison 2011 in den Irreler Wasserfällen.
Zum Einstieg ins letzte Wettkampfwochenende der Saison fand samstags das Abfahrtsrennen bis Oberweis statt. Mit knapp 6 km Länge und einer Fahrtzeit von über 20 min, die längste Abfahrtsstrecke im Rennkalender. Für die Schüler war die Strecke zwar nur halb so lang, damit aber auch noch immerhin knapp 3 km.
Leon belegte als bester KSGler Platz 4 bei den männl. Schülern A, David wurde siebter. Im weibl. Jugendfeld fuhren Anna und Lydia auf die Plätze drei und vier. In der Leistungsklasse konnte Dennis kurz vor Sonnenuntergang den dritten Platz erreichen während Dominic und DJ ihre Kräfte für das bedeutendere Ranglistenrennen am folgenden Tag schonten.
Am Sonntagmorgen ging es dann schön früh weiter. Um noch außreichend Zeit für einige Trainingsfahrten durch die Irreler Wasserfälle zu haben, mussten die Sportler bei Temperaturen unter 0°C schon kurz nach Sonnenaufgang Richtung Strecke aufbrechen. Trotz dieser widrigen Umstände bewiesen Leon, David und Anna viel Mut und Entschlossenheit und trauten sich auf ihre Jungfernfahrt durch die engen Passagen. Leon war der jüngste Sportler, der die Wasserfälle an diesem Tag bezwang.
Im Rennen gingen dann aber nur die erfahreneren Sportler an den Start. Mittlerweile sorgte die Sonne für deutlich angenehmere Temperaturen und so konnten alle noch ein richtig schönes letztes Rennen “genießen”. Lydia bewieß ihre Stärke im schweren Wildwasser und belegte wie schon im letzten Jahr den zweiten Platz. Dennis war mit Platz sieben einigermaßen Zufrieden, auch wenn der Zeitrückstand größer Ausfiel als nötig. DJ konnte das vereinsinternen Duell mit Dominic um 1,5 Sek. für sich entscheiden. Sie belegten die Plätze neun und zehn.
Nun beginnt die harte Zeit des Wintertrainings. Lange, eintönige Fahrten im kalten Dunkel, Krafttraining in der sanierungsbedürftigen Garage, die als Kraftraum dient und viel Disziplin und Wille, um dies konsequent durchzuziehen.
Ergebnisse Samstag | Sonntag Bilder
München - Sprint, Classic, Marathon München, 24./25. September 2011
Volles Programm beim Wettkampfwochenende in München.
Am Samstag wurden am Morgen zuerst zwei Sprintläufe durch die Fößergasse in München - Thalkirchen ausgetragen. Für Dennis der dritte DeutschlandCup-Lauf, für Leon, David, Ruven, Sarah, Anna und Lydia ein schönes Sprintrennen mit ein wenig mehr Anspruch als bei den meisten Rennen in der Region. Anna konnte wurde mit zwei guten Läufen zweite, Sarah dritte, keine halbe Sekunde vor Lydia auf Platz vier. Bei den Schülern wurde Leon dritter, Ruven konnte nach einem missglückten ersten Lauf mit einem guten zweiten Lauf noch auf Platz vier fahren, David nach dem ersten Lauf noch vierter hatte im zweiten Lauf ein paar Schwächen und rutsche auf sechs zurück. Dennis reichte die viertbeste Zeit im zweiten Lauf nicht mehr um sich von Platz sieben aus dem ersten Lauf noch zu verbessern.
Die Classic-Rennen wurden, statt wie sonst üblich jeder für sich gegen die Uhr, als Massenstartrennen durchgeführt. Dabei ging es zum Teil heftig zur Sache, da in den Schüler- und Jugendklassen nur wenige hundert Meter vom Start bis zur Einfahrt in die Flößergasse reichen mussten um sich aus dem Getümmel des Feldes zu lösen. Bei der weiblichen Jugend konnte sich nun Lydia über Platz zwei freuen, Anna wurde vierte. Bei den Schülern wurde Leon wie schon im Sprint dritter, vor Ruven auf vier, David wurde siebter. In den Leistungsklassen bildeten die Classic-Rennen den Abschluss des DeutschlandCups 2011. Nach den Vorläufen ging Dennis Zeitgleich mit Peter Schumacher aus Trier als vierter auf die Strecke. Zu Beginn konnte er sich absetze und die Lücke zu den vor ihm gestarteten Konkurrenten verkleinern. Doch bei dem Versuch den Anschluss an die vor ihm fahrende Gruppe zu erreichen rieb er sich regelrecht an der Welle auf, so dass er am Ende den noch nicht einmal mehr den vierten Platz halten konnten und als fünfter über die Ziellinie fuhr.
Sonntagmorgen ging´s dann schon früh von München nach Bad Tölz, wo der Start der neunten Auflage des Isarmarathons sein sollte. Hier wollten Dominic und Dennis die erste Generalprobe im Zweier absolvieren. Neben allen KSG-Sportlern die schon am Vortag gestartet waren, vergrößerte auch Marius das Team, so dass an diesem Tag neun KSG-Sportler die 24 Kilometer bis Wolfratshausen bestritten. Dominic und Dennis absolvierten die Strecke in 1:16h und erreichten den dritten Platz im K2-Feld. Neben Abstimmungsproblemen merkte Dennis die Belastungen vom Vortag noch sehr. Nächster KSG-Sportler war Marius, der zweiter in der U18-Wertung wurde. Nach Ruven erreichten Leon und Lydia gemeinsam das Ziel, die damit erste in weiblichen U18-Wertung wurde. Dahinter belegten Anna und Sarah die Plätze zwei und drei. Als Letzter KSG-Sportler erreichte David das Ziel. Er musste unterwegs einmal aussteigen um sein Boot auszuleeren.
Bilder Ergebnisse Sprint | Classic | Marathon
Wappen von Köln - Landesmeisterschaft Classic Köln - Deutz, 17./18. September 2011
Bei der Landesmeisterschaft erringen Leon, Anna und Lydia Einzelmedaillen. Die Schülermannschaft mit David, Leon und Ruven gewinnt Gold, Bronze für Lilly, Hannah und Ingalu bei den weiblichen Schülermannschaften sowie für Dominic, Jan und DJ.
Die Sprintrennen am Samstag sollten nur Vorgeplänkel zu den Landesmeisterschaften am Sonntag sein. Trotzdem konnten schon beim Sprint um den Brückenpfeiler ein paar gute Ergebnisse eingefahren werden. Auf der verkürzten Strecke der B-Schüler forderten viele Wellen und ein eng gesteckter Rundkurs den jüngsten Sportlern das gesamte bisher erlernte Können ab. Ingalu, Lilly, Hannah, Raphael und Jan meisterten beide Läufe, Lennard, im ersten Lauf noch schnellster der drei Jungs, kenterte im zweiten Lauf als er mit viel Risiko nach der ersten Wende in die Strömung einfuhr. Alle älteren Sportler musste die lange Strecke um den Brückenpfeiler absolvieren. Bei den A-Schülern wurde Leon zweiter, Ruven vierter und David achter. In der weiblichen Jugend konnten Lydia, Sarah und Anna wie schon im Heidepark die ersten drei Plätze belegen, dieses Mal hatten sie auch Konkurrenz. In der Leistungsklasse wurden Dennis zweiter.
Am Sonntag ging es dann in den Schüler- und Jugendklassen um die Einzeltitel der Landesmeisterschaft über die klassische Distanz. Die Jüngsten eröffneten die Wettkämpfe. Auf der 2,3 km langen Schülerstrecke von der Südbrücke zur Deutzer Brücke belegten bei den weiblichen B-Schülern Ingalu, Hannah und Lilly die Plätze 10, 12 und 13, bei den männlichen B-Schülern wurden Lennard, Raphael und Jan 12ter, 15ter und 16ter. Auf der selben Strecke erreichte Leon bei den A-Schülern erneut den zweiten Platz und damit den Vizelandesmeistertitel. Ruven verpasste knapp, es fehlte nur eine Sekunde, das Podium und wurde vierter. David wurde neunter, in der Landeswertung siebter. Bei der weiblichen Jugend mussten sich Anna, Lydia und Sarah Kiara geschlagen geben. Anna wurde Vizelandesmeisterin, Lydia gewann Bronze, 2,3 Sek. dahinter wurde Sarah vierte. Noch einen knappen vierten Platz belegte Dennis in der Leistungsklasse der Herren. Hier waren es 1,5 Sek. die zu Platz drei fehlten. Dominic wurde siebter, Jan und DJ belgten die Plätze neun und zehn.
In den abschließenden Mannschaftrennen ging es noch einmal richtig heiß her. Den Anfang machten nun die Herren. Dominic, Jan und DJ konnten mit vereinten Kräften Dominics Zeit aus dem Einzelrennen noch einmal toppen und wurden dritte. Ebenfalls über den dritten Platz freuen konnten sich Hannah, Lilly und Ingalu bei den weiblichen Schülermannschaften. In der offenen Schülerwertung gewannen Leon, David und Ruven den Landesmeistertitel. Die Mannschaft mit Jan, Lennard und Raphael wurde elfte.
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Heideparksprint - 2. Lauf Deutschland Cup 2011 Soltau, 11. September 2011
Beim achten Heidepark-Wildwassersprint auf der Mountain-Rafting-Bahn hatten die Sportler viel Spaß auf und neben der Strecke.
Samstag morgen, 400 km, A1, A2, A7, Sechs Stunden, ein Stau nach dem anderen. Zum Wildwasserfahren nach Norden? Ja, denn die “Nordies”, wie Niedersachsen und Hamburger in der Szene genannt werden, hatten vor Jahren die fixe Idee, dass der Heidepark mit echtem Wildwasserfeeling für seine Attraktion Mountain-Rafting wirbt und das wollte sie doch genauer wissen. Nachdem die Parkleitung überzeugt war, wurden ein paar Testfahrten gemacht, das Ganze wurde für fahrbar erklärt und die Idee entwickelte sich weiter. Damit war der Heideparksprint geboren.
Seitdem gehört der Heideparksprint zum festen Programm des Deutschland Cup. Dieser wurde in diesem Jahr mit einem neuen Konzept gestartet. Nur noch drei Sprintrennen gehen in die Wertung ein, KölnKanuSprint, Heideparksprint und Münchener Kindl-Pokal-Sprint. Es werden Zeitgutschriften verteilt und im großen Finale in München wird der Gesamtsieg bei Massenstart ausgetragen. Wer Zeitgutschriften sammeln konnte, darf entsprechend früher los.
Dennis konnte sich mit Platz sechs ein paar Sekunden sichern. Nach dem zehnten Platz beim KölnKanuSprint liegt er im Klassement recht weit hinten und hat wohl kaum Chancen in München um eine vordere Platzierung mitzufahren. Stören wird ihn das nicht sehr, da er und sein Bruder Dominic momentan in der Vorbereitung auf einen gemeinsamen Start im K2 auf den kommenden Langstreckenrennen sind.
In der Klasse der weiblichen Jugend schrumpfte das ohnehin schon überschaubare Feld, da sich die diesjährige Junioren-WM-Teilnehmerin Jil kurzfristig abgemeldet hatte. Somit blieben Sarah, Anna und Lydia und konnten die Podiums Plätze unter sich ausfahren. Sarah gewann, dahinter konnten Anna und Lydia jeweils einen Lauf für sich entscheiden. In der Addition lag Anna dann 3/10 Sek. vor Lydia.
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Nachwuchsrennen auf der Agger Siegburg, 4. September 2011
Beim 20. Aggerabfahrtsrennen sammeln die Jüngsten weitere Wettkampferfahrung. Die Älteren nutzten diesen Anlass, um nach den Ferien wieder in Wettkampfform zu kommen für die Landesmeisterschaften in zwei Wochen.
Den Anfang machten mal wieder die Allerjüngsten. Für die KSG belegte Jule bei den C-Schülerinnen den vierten Platz. Bei den B-Schülern belegten Lennard, Raphael und Jan G. fast geschlossen die Plätze 13, 15 und 16. Bei den A-Schülern zeigten Ruven und Leon ihre Klasse und belegten Platz drei und vier. David wurde nach einer langen urlaubsbedingten Trainingspause achter. Sebastian wurde zwölfter.
Bei der weiblichen Jugend belegten Lydia und Anna die Podestplätze zwei und drei, Sarah wurde knapp dahinter vierte.
Bei den Herren starteten im Einzel Dennis D. und Dennis J.. Sie wurden vierter und siebter.
Bei den anschließenden Mannschaftsrennen fuhren Ruven, Leon und David knapp den Sieg bei den Schülern ein. Die zweite Mannschaft mit Lennard, Raphael und Jan G. erreichte Platz zehn.
Für die Mannschaftsrennen konnten sich auch Jan und Dominic begeistern. Gemeinsam mit Dennis wurden sie mit knappem Rückstand dritte.
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Zomercup Venlo Venlo, 27. August 2011
Bevor die Herbstrennen am kommenden Wochenende mit dem Abfahrtsrennen auf der Agger beginnen, fuhren Lydia, René, Dominic und Dennis zum Zomercup nach Venlo. Beim Massenstart auf der 10 km langen Strecke konnte Dennis die gesamte Konkurrenz hinter sich lassen. Lydia gewann in der Klasse der weiblichen Jugend. Dominic und René belegten die Plätze 11 und 21.
Ergebnisse weitere Bilder
Siegburger Schnelle 2011 Siegburg, 17. Juli 2011
Am heutigen Abfahrtsrennen um die Sieburger Schnelle auf der Sieg war die KSG mit einer Mannschaft von 14 Sportlern nicht nur zahlreich, sondern auch erfolgreich vertreten. Neben einer beachtlichen Medaillenzahl erhielt der Verein einen Sonderpokal für die höchste Teilnehmerzahl.
Jule belegte bei den jüngsten Sportlern in der Klasse der weiblichen Schüler C den 3. Platz. Bei den weiblichen Schülern B fuhr Ingalu auf den 7. Platz und Lilly erkämpfte sich den 5. Platz. Jule, Ingalu und Lilly starteten heute zum ersten Mal gemeinsam im Mannschaftsrennen und belegten hier den 3. Platz. Im Feld der männlichen Schüler B belegte Lennard den 10. und Jan den 13. Platz.
Ruven sicherte sich den 3. Platz mit 2 Sekunden Abstand auf den zweitplatzierten Jannik vom KCD Düsseldorf bei den Schülern A. Leon belegte hier Platz 6, David den 8. und Sebastian den 15. Platz. Gemeinsam siegten die diesjährigen Deutschen Meister Leon, Ruven und David im Mannschaftsrennen.
Im weiblichen Jugendfeld belegten Lydia, Anna und Sarah gleich drei Podiumsplätze. Lydia siegte, dicht gefolgt von Anna mit einem Abstand von 3 Sekunden, Sarah rundete das Bild mit dem 3. Platz ab.
Bis auf Dennis J., startete an diesem Tag keiner der Herrenfahrer im Einzelrennen. Er belegte hier Platz 9. Bei den Herren Mannschaften erkämpfte sich Dennis gemeinsam mit Dominic und Jan bei den Herren Mannschaftsrennen den 3. Platz.
Ergebnisse Bilder von allen KSG-Startern
Aktuelles
Rheinabfahrtsrennen Rodenkirchen Köln - Rodenkirchen, 2. Juli 2011
Bevor die Sommerpause mit Beginn der großen Ferien eingeläutet wird, sind noch ein paar regionale Wettkämpfe im Kalender zu finden. Das erste in dieser Liste war das Abfahrtsrennen auf dem Rhein bei Rodenkirchen. Veranstaltet vom dort Ansässigen Rhein-Kanu-Club ist dieses Rennen ein schönes Rennen für junge Nachwuchssportler um erste Wettkampferfahrungen zu sammeln. Dementsprechend waren viele Sportler der in diesem Jahr von Jan neugegründeten Nachwuchstrainingsgruppe in den Reihen der KSG am Start.
Hervorzuheben sind das Abschneiden der jüngsten KSG-Sportlerin Jule, die bei den weiblichen Schüler C den dritten Platz belegte, den ebenfalls dritten Platz von Ingalu bei den weiblichen Schüler B und der dritte Platz der Mädchen-Schülermannschaft mit Ingalu, Hannah und Lilly.
Doch auch die erfahrenen Sportler der DM-Mannschaft nahmen diesen Wettkampf mit. Bei den männlichen Schüler A durfte sich Ruven über den dritten Platz freuen. Die Schülermannschaft, auf der DM in dieser Besetzung noch Bronzemedaillengewinner, wurde mit Ruven, Leon und David Zweite.
Bei der weiblichen Jugend konnte Anna, die zur nächsten Saison die KSG-Mannschaft verstärken möchte, den zweiten Platz einfahren.
Ergebnisse
KölnKanuSprint Köln - Weiß, 9. Juli 2011
Der diesjährige KölnKanuSprint bildete zum ersten Mal das Auftaktrennen des Deutschland Cup. Mit einem neuen Konzept wollen die Veranstalter vom Wildwasserförderclub den Sportlern entgegenkommen und die Fahrtkosten für die Teilnehmer senken. So bilden nur noch drei ausgewählte Veranstaltungen die Rennserie. Durch den diesjährigen späten Ferienbeginn wurde das Auftaktrennen, der KölnSprint, vom üblichen Termin Ende August, auf Anfang Juli vorgezogen. Im September folgen dann die Sprintrennen im Heidepark Soltau und in München - Thalkirchen. In den drei Rennen können die Sportler Zeitgutschriften gewinnen, die ihnen im großen Finale einen Vorteil im direkten Duell um den Cup geben sollen.
Für die KSG war einzig Dennis angetreten um Bonussekunden oder besser noch wie vor zwei Jahren einen Platz im Finale der schnellsten sechs zu bekommen. Nach einem eher schlechten ersten Lauf konnte er nur noch den zehnten Platz erreichen. Damit bekam er keine Zeitgutschrift.
Der KölnKanuSprint wird auch in der Jugendklasse ausgetragen, nicht aber der Deutschland Cup. Hier konnten Anna auf Platz zwei und Lydia auf Platz drei auf´s Podium fahren.
Ergebnisse KKS Stand D-Cup
Deutsche Meisterschaften 2011 Kramsach (A), 18. - 22. Mai 2011
Die Deutschen Meisterschaften im Wildwasserrennsport 2011 fanden im österreichischen Kramsach auf der Brandenberger Ache statt. Die KSG-Rennmannschaft reiste schon am Samstag, den 14.5. an: Die Schüler Leon, Ruven und David, Lydia und Sarah in der Jugend und Jan, Dominic und Dennis in der Leistungklasse und Liisa als Betreuerin. Wie erwartet, fanden sie wenig Wasser vor als sie zum ersten Mal an der Strecke an kamen. Trotzdem war die Strecke gut fahrbar und es machte allen viel Spaß, die nicht leicht zu fahrenden, stark verblockten Passagen zu trainieren. Am Ende des ersten Trainingstages zogen dicke Regenwolken am Himmel auf, welche die ganze Nacht für heftigen Niederschlag sorgten. Am nächsten Tag war die Strecke nicht wieder zu erkennen. Wo am Vortag noch enge Durchfahrten waren, schossen nun große Wassermassen mit hohen Wellen hinunter. Nach zwei Fahrten beschloss Dennis der Mannschaft für den Rest des Tages frei zu geben, da auf Grund der Wettervorhersage ein Rückgang des Pegels zu den Wettkämpfen zu erwarten war. Obwohl der Wasserstand nun stetig fiel, sah das Trainingsprogramm am folgenden Tag identisch aus. Dienstag war der Wasserstand schon wieder auf einem niedrigen Niveau, so dass am Nachmittag auch die wenig anspruchsvolle Sprintstrecke trainiert wurde.
Am Mittwoch begannen die Wettkämpfe mit den Sprint-Einzelrennen der Schüler. In seinem ersten Jahr in der höchsten Schülerklasse überraschte Leon die Szene mit einem hervorragenden vierten Platz. Mit einer guten Leistung belegte Ruven Platz sieben, David wurde 12ter. Die Aussichten für die Mannschaftsrennen am folgenden Tag waren also nicht schlecht.
Am zweiten Wettkampftag waren am Vormittag die Einzelrennen ab der Altersklasse Jugend auf dem Programm. Im Rennen der weiblichen Jugend konnte Sarah auftrumpfen und gewann Bronze. Lydia, die aufgrund einer Schulterverletzung auf dem flachen Wasser nur unter Schmerzen paddeln konnten, belegte immerhin noch Platz 7. Im hart umkämpften Rennen der Herren Leistungsklasse kam Dennis auf Platz 13. Das interne Duell zwischen Dominic und Jan konnte Jan mit einem knappen Vorsprung von 35/100 Sek. für sich entscheiden. Am Nachmittag folgten die Mannschaftsrennen. Nach dem ersten Lauf lagen die ersten vier Mannschaften im Schülerfeld innerhalb von nur 58/100 Sek. Die KSG-Schülermannschaft mit Leon, Ruven und David auf Platz zwei. Mit einem phänomenalen zweiten Lauf gewannen sie den Titel. In Erwartung von zwei Medaillen fuhr das Team am Abend zur Siegerehrung der Sprintrennen.
Am Freitag starteten die Classic-Einzelrennen. Zuerst wieder die Schüler. Leon erreichte erneut den vierten Platz, der in diesem Falle nicht undankbar, sondern hervorragend war. Ruven und David wiederholten ihre Platzierungen 7 und 12 ebenfalls. In der Leistungsklasse konnte Dennis lange Zeit bei den vorderen Platzierungen mitspielen, übertrieb es dann aber mit dem Tempo und fiel am Ende auf Platz 14 zurück. Auch im Classic hatte Jan wieder die Nase vor Dominic, sie belegten die Plätze 22 und 25. Bei der weiblichen Jugend konnte Sarah ihren Erfolg vom Sprint wiederholen und gewann auch auf der langen Strecke die Bronzemedaille. Überraschend stark trotz zweiwöchiger Trainingspause und Schmerzen im Sprintrennen am Vortag konnte Lydia mit Platz fünf andeuten, welches Potential sie in dieser Disziplin hat.
Am letzten Wettkampftag sollten noch die Titel für die Mannschaften über die lange Strecke vergeben werden. Nach dem Sieg im Sprint wollte die Schülermannschaft das Double schaffen. In den engen Durchfahrten fuhren sie ein gutes Rennen. Dieses Mal waren es aber die Mannschaften aus Passau und Düsseldorf, die über sich hinaus wuchsen. Mit Bronze konnten sich Ruven, David und Leon aber über ihre zweite Medaille freuen. Zum Abschluss starteten Ruven und Leon gemeinsam mit Sarah als Jugendmannschaft. Alle drei hatten schon jetzt super Meisterschaften hinter sich und wollten zum Abschluss noch einmal Alles geben. Doch schon kurz nach dem Start versagte das Material, Leon brach das Paddel und sie mussten das Rennen aufgeben.
Trotz dieses Schlusspunktes waren es tolle Deutsche Meisterschaften mit einem Deutschen Meistertitel, 3 Bronzemedaillen und weiteren super Platzierungen. Wir danken Liisa für die Unterstützung vor Ort, so dass die Sportler sich optimal auf ihre Wettkämpfe vorbereiten und konzentrieren konnten und Stefan Wolf für die schicken Trikots.
Bilder Ergebnisse: Sprint | Classic
Enttäuschung bei WM-Quali Augsburg, 30. April/1. Mai 2011
Zum ersten Mal werden in diesem Jahr reine Wildwassersprint-Weltmeisterschaften ausgetragen. Bislang wurden Weltmeisterehren im Wildwassersprint alle zwei Jahre (in “geraden” Jahren) gleichzeitig mit den Titeln im Classic vergeben. Vom 11. - 13. Juni 2011 findet nun die Premiere einer eigenständigen WW-Sprint-WM in Augsburg statt. Natürlich wurde die nationale Qualifikation am letzten Wochenende ebenfalls in Augsburg ausgetragen. Leider blieb auch diese Veranstaltung nicht von der diesjährigen Trockenheit verschont und so konnten die beiden Qualifikationsrennen am Samstag und am Sonntag nicht wie geplant auf der Olympiastrecke von 1972 durchgeführt werden, sondern mussten auf dem s.g. Jugendkanal stattfinden. So blieb als Wildwasser nur eine kurze Passage mit zu Beginn einem engen Durchlass mit ca. 1,5 m Gefälle und einem anschließenden, unregelmäßig schwappenden “Hexenkessel”, wo zwischen einer Durchfahrt fast ohne naß zu werden und großen, brechenden Wellen, die einen regelrecht zum Stillstand herunter bremsten, oft nur Sekundenbruchteile lagen. Man musste also extrem aufmerksam und vorausschauend sein und sich schnell auf die Situation einstellen, die einen hinter der Sichtkante am Durchlass erwartete.
Dennis war als einziger Sportler aus den Reihen des Vereins nach Augsburg gefahren. Bei der Vergabe der WM-Startplätze würde er zwar keine Rolle spielen, dass war klar, aber es hatten sich einige andere Nationen angekündigt und ein internationaler Vergleich ist eine interessante Sache für einen Sportler. Nachdem bekannt worden war, dass nicht ausreichend Wasser für die eigentliche Wettkampfstrecke vorhanden sein würde, blieben von den Nationen, die teilnehmen wollten, leider nur die Italiener und einzelne Sportler aus Österreich, der Slowakei und den Niederlanden übrig.
Nach einem Trainingstag am Freitag starteten die Wettkämpfe am Samstag. Mit seinem Abscheiden war Dennis dann allerdings alles andere als zufrieden. Auch wenn er in dieser Saison den Trainingsschwerpunkt aus taktischen Gründen auf die Classic-Strecke gelegt hat, war ein 25ter Platz als 14ter Deutscher nicht das, was er sich erhofft hatte.
Nach dem enttäuschenden abschneiden am Samstag sollte es am Sonntag dann besser werden. Doch eine falsche Einschätzung der der ersten Welle nach dem Schott und das Rennen war eigentlich schon nach wenigen Sekunden gelaufen. Durch die Wucht der Welle und den fehlenden Ausgleichsimpuls, schmiss ebendiese ihn nach rechts an die Kanalwand, wo er wertvolle Sekunden dadurch verlor, dass er nur noch auf der linken Seite das Paddel eintauchen konnte und sich so nur mühsam von der Wand entfernen konnten. Auch eine persönliche Bestzeit im zweiten Lauf konnten das Endergebnis kaum noch retten und so wurde er am Sonntag nur 30ter (19ter Deutscher).
Ergebnisse Samstag | Sonntag Bericht auf Kanu-Wildwasser.de WW-Sprint WM 2011
Materialschlacht auf der Enz Pforzheim, 9./10. April 2011
Der diesjährige Wassermangel betraf am Wochenende auch das internationale Nordschwarzwaldrennen auf der Enz bei Pforzheim. Auf der ohnehin eher steinigen Strecke gab es keinen Sportler, der ohne Beschädigungen an seinen Sportgeräten, dass Wochenende überstand. Sowohl Boote als auch Paddel litten unter den Bedingungen. Schon im Vorfeld hatte der Veranstalter bekannt gegeben, dass sowohl die Classic- als auch die Sprintstrecke auf Grund eines unpassierbaren Streckenteils verkürzt werden mussten. Aus sportlicher Sicht gab es für die KSG - Rennmannschaft einige erfreuliche Ergebnisse.
Schon am Samstagmorgen, beim Training der Classicstrecke, zogen sich vor allem die unerfahreneren, aber auch unaufmerksamen, jüngeren Sportler schon einige Kratzer, wenn nicht schon stärkere Beschädigungen an ihren Boote zu. Wer in den zwei Touren zur Erkundung der Strecke nicht schnell lernte und besonders aufmerksam und konzentriert war, der hätte schon vor dem ersten Start das Flickzeug auspacken können. Doch dafür war natürlich keine Zeit.
Im ersten Rennen waren die weiblichen Jugend mit Sarah und Lydia dran. Beide kämpfen in dieser Saison auch um Ranglistenpunkte bei den Juniorinnen, um zum Einen schon einmal Erfahrung für den Kampf um internationale Startplätze zu sammeln, zum Anderen stehen die Chancen nicht schlecht, dass eine oder zwei Jugendfahrerin(en) zur Junioren-WM nach Tschechien mitfahren darf. Schon an den beiden Wochenenden zuvor hatten sie ihrem Konto ein paar der begehrten Punkte gutschreiben können. Als zweitbeste Deutsche fuhr Lydia auf Platz drei die erste Medaille des Wochenendes ein. Sarah kam auf den guten fünften Platz. Besonders der Abstand zu den folgenden war mit knapp einer Minute schon ordentlich.
Später starteten die Schüler. Auf der verblockten Strecke wurde Leon fünfter und Ruven siebter. Von den drei Podiumsplätzen zwar noch weiter entfernt, bewiesen beide erneut, dass sie dahinter in Lauerstellung auf Fehler oder Ausfälle warten. David fuhr sich auf der Strecke fest und kam weit abgeschlagen ins Ziel. Neben den Macken, die das Boot bei einer solchen Aktion ab bekommt, beschädigte er auch sein Paddel, was ihm später noch zum Verhängnis werden sollte.
Am Nachmittag startete das Rennen der Leistungsklasse der Herren. Hier ging es wie schon in Monschau um die Qualifikation zur Europameisterschaft. Vier Plätze galt es zu besetzen. Mit ein wenig Hoffnung mit einem perfekten Rennen eine Aussenseiterchance zu wahren ging Dennis ins Rennen, wenn nach dem achten Rang in Monschau die Aussichten doch schon sehr geschrumpft waren. Der erneute achte Platz bestätigte zwar seine gute Form, von der EM-Quali war es aber wieder weit entfernt. Sein Bruder Dominic wurde 16ter und war über den großen Zeitabstand enttäuscht. Zufrieden war dagegen Dennis J. der mit nur vier Sekunden hinter Dominic diesem sehr nah kam. Jan wurde 19ter.
Den Classicwettkämpfen folgten die Mannschaftswettkämpfe im Sprint. Diese ungewöhnliche Wettkampffolge wird so nur auf der Enz abgehalten. Die dafür nötigen Umbauarbeiten von Start und Ziel konnten in der einstündigen Wettkampfpause nicht umgesetzt werden, so dass der erste Start mit ca. einer halben Stunde Verspätung erfolgte. Für die Sportler wurde der Wettkampftag so noch ein wenig länger. Besonders Leon, der wie schon in Hohenlimburg neben seinem Platz in der Schülermannschaft auch die Jugendmannschaft fahren sollte, kam bei diesem Mammutprogramm an seine Grenzen.
Zum Abschluss des Tages konnte die Schülermannschaft mit Leon, Ruven und David erneut einen Sieg einfahren. Die Herrenmannschaft mit Dominic, Jan und Dennis J. kam auf einen versöhnlichen dritten Platz. Einzig die Jugendmannschaft mit Lydia, Sarah und Leon musste sich leider mit dem vierten Platz abfinden.
Am Sonntag waren dann die Einzel-Sprintrennen dran. Früh am morgen wurde die Zeit vor den ersten Starts noch einmal konzentriert genutzt, um die engen Durchfahrten im “Alten Wehr” und die schnellste Linie auf dem Flachstück unterhalb zu optimieren und um sich vor den Rennen sowohl physisch als auch psychisch auf die Wettkampfbelastung einzustimmen. Um 9.30 Uhr eröffneten dieses Mal die Schüler die Wettkämpfe. Schon von weitem konnte man hören, wer die kniffelige Passage gut meisterte und wer sein Boot nicht an den leicht überspülten Steinen vorbei manövrierte. Bei den meisten rumpelte es ganz schön. Leon konnte sich wie schon über die lange Strecke auf Platz fünf, Ruven erneut auf Platz sieben einreihen. Bei David brach nach wenigen Metern, die vom Vortag beschädigte Plätte, so dass er hinter dem Wehr das Rennen vorzeitig beenden und aussteigen musste.
Es folgte die weibliche Jugend. Hier zeigte Sarah ihre Stärke über die Kurzstrecke. Nach einem eher holprigen ersten Lauf lag sie immerhin auf Platz drei, einen Platz vor Lydia. Mit einem tollen zweiten Lauf konnte sie sich noch auf den zweiten Platz kämpfen. Auch Lydia konnte sich im zweiten Lauf noch einmal verbessern, blieb aber auf dem vierten Platz.
Bei den Herren belegte Dennis den zehnten Platz. Dominic wurde 15ter, war aber mit den Abständen zufriedener als noch am Vortag. Besonders die Tatsache Dennis J., der in Hohenlimburg noch schneller gewesen ist, wieder mehr als drei Sekunden hinter sich gelassen zu haben, stimmte ihn positiv. Für Dennis J. bedeutete es den 17ten Platz, Jan wurde 20ter.
Es folgt eine kleine Wettkampfpause, die die Rennmannschaft erst einmal mit einem Trainingslager an der Ardéche zu nutzen gedenkt. Die Kadersportler werden im Anschluss noch einen Vorbereitungslehrgang in Kramsach für die Deutschen Meisterschaften mitmachen können. Danach bleiben noch gut zwei Wochen, dann geht´s wieder nach Kramsach zur unmittelbaren Vorbereitung und der Deutschen Meisterschaft.
Ergebnisse Classic | Sprintmannschaft | Sprint
Monschau 2011 Monschau, 3. April 2011
Als Dennis und Liisa am Samstag mit Lydia und Sarah in Monschau an der Rur standen, brauchten sie schon sehr viel Phantasie, um sich vorstellen zu können, wie auf dem Rinnsal, der da floss, am Sonntag ein Rennen gefahren werden sollte. Dass in Monschau vor dem Öffnen der Schleusen am Perlbachwehr wenig Wasser in Perlbach und Rur fließt, ist nicht neu.
Dieses Jahr wurde allerdings das übliche Training am Samstag gestrichen, um Wasser für das Rennen zu sparen. Die Konsequenz, die Wettkampfstrecke zu verkürzen, kam somit auch nicht ganz überraschend. Zum Wettkampf war der Wasserstand auf dem Perlbach wie in den Jahren zuvor und auch das kurze Stück auf der Rur bis zum so genannten Brauereiwehr gut zu fahren.
Nachdem Lydia im letzten Jahr nur das Samstagstraining in Monschau mitgemacht hatte, wollte sie in diesem Jahr auch am Rennen teilnehmen. Um nicht völlig unvorbereitet am Start zu stehen, absolvierte sie mit Dennis noch eine Trainingsfahrt kurz vor dem Rennen. Die Streckenverkürzung kam ihnen dabei zu Gute. Um überhaupt starten zu dürfen, wurde sie für dieses Rennen eine Altersstufe hochgestuft - dies ist bei leistungsstarken Jugendlichen üblich. Um so erfreulicher, dass ihr nur neun Sekunden auf den dritten Platz fehlten und sie vierte wurde.
In der Leistungsklasse starteten Dennis J., Dominic und Dennis. Letzterer wollte nach dem ordentlichen Abschneiden auf der Fulda auch auf der anspruchsvollen Strecke in der Eifel ein gutes Ergebnis einfahren. Mit dem neunte Platz belegte er immerhin ein Platz in den Top10. Dominic kam auf Platz 23, DJ auf 26.
Ergebnisse | Bilder
Erfolge bei der Sprint-Landesmeisterschaft Hagen - Hohenlimburg, 27. März 2011
Wenn bei sportlichen Ereignissen große Leistungen erbracht werden, dann stehen die Protagonisten im Mittelpunkt der Berichterstattung. Dies gebührt den Erfolgreichen zurecht und soll nicht anders sein. Zu unrecht rücken in solchen Fällen oft jedoch Leistungen von Sportlern in den Hintergrund, die ebenso Aufmerksamkeit verdient hätten und die durch die überstrahlende Leistung im Vordergrund nicht weniger großartig sind.
Beim Verfassen eines solchen Berichtes ist es nicht immer einfach allen Sportlern und deren Leistungen gerecht zu werden. Zum einen, weil nicht immer das Ergebnis wiederspiegelt, was die einzelnen Sportler investiert haben und zum anderen, weil Erfolg immer auch eine Frage des subjektiven Maßstabs ist.
Die KSG-Rennmannschaft reiste bis auf Luis, der kurzfristig Abgesprungen war, zu den Landesmeisterschaften im Sprint in den Wildwasserpark in Hagen-Hohenlimburg. Die Ergebnisse der letzten beiden Rennen an den Wochenenden zuvor ließen auf die ein oder andere Medaille hoffen. Am Tag zuvor war Dennis mit allen Jugendlichen schon zum Training dort gewesen, so dass auch die unmittelbare Vorbereitung auf die Wettkämpfe stimmte. Früh am Morgen ging es los. Um 6.30 Uhr in der Früh trafen sich die Sportler am Bootshaus um sich auf den Weg zu machen.
An der Strecke war es trotz morgentlicher Sonne noch recht frisch als um 9 Uhr die ersten Rennen gestartet wurden. Lydia versuchte sich zum ersten Mal im C1. Canadier wurden erst vor kurzem auch für die weiblichen Klassen frei gegeben, so dass sie mit dem Start die jüngste und erste Starterin in der Jugendklasse im C1 in Deutschland wurde. Leider endete das Rennen für sie schon in den ersten Wellen mit einer Kenterung.
Kurz darauf starteten die Schüler ihren ersten Lauf. Leon, Ruven und David, die alle drei sehr gut auf der Strecke zurecht kamen, belegten die Plätze 4, 7 und 8 mit jeweils geringem Abstand nach vorne. Im zweiten Durchgang wollten alle Drei also noch Plätze gut machen, besonders bei Leon war die greifbare Medaille natürlich reizvoll. Er bewies Nervenstärke und konnte seine Zeit aus dem ersten Lauf um etwas mehr als eine halbe Sekunde verbessern. Ruven konnte seine Zeit nicht mehr erreichen, verbesserte sich aber trotzdem um zwei Plätze auf fünf. Auch David erreichte seine Zeit - wenn auch knapp - nicht noch einmal, machte jedoch auch einen Platz gut und wurde siebter. In der NRW-Landeswertung bedeutete dies die Plätze 3,4 und 5. Diese hervorragende, geschlossene Teamleistung lies sie für die Mannschaftsrennen auf einiges hoffen. Doch sie mussten sich noch gedulden, denn vor den Mannschaftsrennen kam noch der zweite Block.
In diesem waren unter Anderem Lydia und Sarah im weiblichen Jugendrennen, vor allem nach dem Doppelsieg vor zwei Wochen auf der Sülz, mitfavorisiert auf die Medaillenplätze. Mit einem grandiosen Lauf ssetzte Sarah im ersten Durchgang ein Ausrufezeichen. Nur eine Sekunde hinter der Führenden Jil-Sophie, die vor einer Woche in Fulda klar gewonnen hatte, fuhr sie auf den zweiten Platz. Dahinter landete Lydia wie am vorherigen Wochenende mit einem ganz knappen Rückstand hinter Kiara auf dem vierten Platz. Leider konnten beide im zweite Lauf ihre Zeiten aus dem Ersten nicht wiederholen, während Sarahs zweiter Platz nicht gefährdet war, sie den Vorsprung sogar noch ausbauen konnte, musste Lydia fast froh sein, dass sie den vierten Platz, der gleichzeitig Platz drei in der Landeswertung bedeutete nicht einbüßte. Für Sarah wurde der ohnehin schon große Erfolg mit dem Gewinn der Landesmeisterschaft gekrönt.
Im gleichen Block starteten in der Leistungsklasse Dominic, Jan und Dennis J. (DJ) für die KSG und natürlich war auch Dennis D. in diesem Rennen am Start. Im schnellsten und auch engsten Rennen des ganze Tages belegte er nur den elften Platz, wenige Hundertstel- und Zehntelsekunden hinter den vor ihm liegenden. Auf den Plätzen 19, 21 und 22 zeichnete sich eine vereinsinterne Überraschung ab. DJ konnte sich, wenn auch nur ein paar Zehntel vor Dominic platzieren. Dominic konnte zwar im zweiten Lauf die schnellste Zeit der Drei fahren, dies änderte jedoch in der Addition nichts an dieser Reihenfolge, so dass die Drei im Endergebnis auf den Plätzen 20, 21 und 22 dicht beieinander lagen. Dennis hatte sich für den zweiten Lauf vorgenommen anzugreifen, trotz gutem Gefühl war der zweite Lauf, wenn auch nicht mal eine halbe Sekunde, langsamer als der erste, was keine Veränderung im Klassement bedeutete.
Als dritten Block wurden die Mannschaftsrennen gestartet. Hoch motiviert und ambitioniert ging die Schülermannschaft mit Leon, Ruven und David ins Rennen. Am Vortag hatten sie die Strecke schon im Verbund trainiert, so dass sie einen gut abgestimmten Lauf absolvierten. Mit knapp sieben Zehntel Vorsprung setzten sie sich an die Spitze der Schülerklasse. Glücklich über die Platzierung waren sie mit dem Lauf allerdings noch nicht zufrieden. Zu viel Potential sahen sie selber noch, dass sie nicht ausgeschöpft hatten. Bei den Herren konnten Dominic, Jan und DJ eine Zeit nur knapp über Jans Einzelzeit erreichen, was im Sprint nicht gerade einfach ist. Als dritte KSG-Mannschaft starteten Lydia und Sarah in der Jugendklasse zusammen mit Leon, der sich als schnellster Schüler angeboten hatte, den kurzfristig abgesprungenen Luis zu ersetzen. Auch diese Formation hatten sie am Vortag, scheinbar mit einer gewissen Vorahnung, schon getestet. Entsprechend reibungslos absolvierten sie den ersten Lauf mit dem vierten Platz.
Im zweiten Lauf zündete die Schülermannschaft ihr Feuerwerk und fuhren in diesem Lauf einen Vorsprung von fast sechs Sekunden heraus. Damit war der Landesmeistertitel klar. Die Herrenmannschaft konnte trotz leicht langsamerer zweiten Laufzeit den sechsten Platz halten. Im Jugendrennen konnten sich Lydia, Sarah und Leon nochmals verbessern, erreichten sogar eine schnellere Zeit als Lydia in ihrem zweiten Einzellauf und fuhren die drittbeste Laufzeit. In der Addition blieben sie jedoch auf dem vierten Platz, der aber gleichzeitig der zweite Platz der Landeswertung war und somit den Vizetitel bedeutete.
Im Anschluss an das offizielle Programm wurde noch ein Massenstartrennen veranstaltet. Es gab zwei getrennte Starts zwischen Schülerklasse und allen Anderen. Einzig Ruven hatte Kraft und Lust nach dem langen Wettkampftag bei diesem Spektakel mitzumischen. Nach einer keinen Runde auf dem See führte die Strecke noch ein letztes Mal durch den Kanal. Schnell hatte sich das Feld entzerrt und hintereinander fuhren die jungen Sportler in die ersten Wellen. Für Ruven lohnte sich der zusätzliche Start zum Abschluss. Er wurde Dritter. In der offenen Klasse gestaltete sich das Ganze noch spektakulärer. Hundert Meter oberhalb der Eingangsstufe zum Kanal wurde gestartet. Der Starter Normen bewies beim Sortieren des Feldes wenig Geduld, so dass nicht alle auf einer Höhe lagen als das Startsignal ertönte. Trotzdem stürmte die Meute los, jeder wollte als erstes durch das Nadelöhr, wo die Zuschauer begeistert warteten und insgeheim wohl auch auf spektakuläre Abflüge hofften. Im Ziel kam Dennis als fünfter an.
Dann war es endlich Zeit für die Siegerehrung. Nach einem wirklich langen und anstrengenden Tag konnten sich die Sportler noch einmal über ihre Erfolge freuen. Leon konnte gleich einen kompletten Medaillensatz abholen, Sarah mit Gold und Silber und Lydia mit Bronze und Silber jeweils gleich zwei Medaillen mit nach Hause nehmen und auch David und Ruven konnten stolz ihre Goldmedaille entgegen nehmen. Zusätzlich bekam Ruven für seinen dritten Platz beim Massenstartrennen noch einen schönen Sachpreis überreicht.
Ergebnisse
Kräftemessen auf der Fulda Fulda, 19./20. März 2011
Am Wochenende stand der zweite Wettkampf der Saison auf der oberen Fulda bei Fulda an. Bis auf Sarah und Jan war die Mannschaft der KSG am frühen Samstagmorgen aufgebrochen um sich in der Rhön mit der teils hochkarätigen Konkurrenz aus Deutschland, Luxemburg, den Niederlanden und der Schweiz zu messen. Leider führte auch die Fulda, wie schon die Sülz, kaum Wasser, so dass die Classic-Rennstrecke sogar auf eine Ausweichstrecke verlegt werden musste.
Erst einmal waren aber am Samstag die Sprintrennen dran. Obwohl die Organisatoren vom KC Fulda alles versucht hatten um das wenige vorhandene Wasser mit Holzeinbauten zu einer Fahrrinne zusammen zu lenken, machte es der niedrige Wasserstand an einigen Stellen unmöglich ohne Grundberührung zu paddeln.Dafür war es für die Veranstaltung ungewöhnlich mild und auch die Sonne strahlte den ganzen Tag, so dass die Sportler zumindest ein wenig entschädigt wurden.
Im ersten Block starteten Lydia bei der weiblichen Jugend und die drei Schüler A Leon, David und Ruven. Nach dem ersten Lauf lag Lydia nur wenige zehntel Sekunden vom Treppchen entfernt auf Platz vier. Auch Leon gelang erneut überraschend der vierte Platz, dahinter ging es bis zu Ruven, der keine zwei Sekunden dahinter auf Platz acht lag, knapp zur Sache. David belegte mit dann etwas größerem Abstand den neunten Platz. Für Lydia hieß es im zweiten Lauf also Angriff auf Platz drei. Mit einem sauberen Lauf gelang ihr die drittbeste Laufzeit und auch in der Addition beider Läufe konnte sie sich auf Platz drei verbessern. Leon wollte den vierte Platz halten. Der Rückstand auf die ersten Drei war zu groß, um ohne grobe Fehler der Konkurrenz noch an eine Medaille zu kommen. Ruven hatte die Möglichkeit Plätze gut zu machen und nach hinten war der Vorsprung zu David groß genug, so dass er sich ein wenig mehr Risiko leisten konnte. Beides gelang nicht. Leon verlor einen Platz und kam am Ende auf Platz fünf, Ruven blieb auf dem achten Platz und auch David verlor noch eine Position und und kam somit auf den zehnten Platz.
Im zweiten Block waren Luis bei der männlichen Jugend und Dennis J., Dominic und Dennis in der Leistungklasse dran. Luis belegte im ersten Lauf den 18ten Platz und auch im zweiten Lauf änderte sich daran nichts mehr. Bei den Herren setzte Dennis im ersten Lauf sensationell die fünftbeste Zeit, dahinter tummelte sich jedoch die Konkurrenz bis zu Platz 12 innerhalb einer halben Sekunde. Dominic landete auf dem 18ten DJ auf dem 20ten Platz. Im zweiten Lauf wollte Dennis es nun also die Überraschung perfekt machen, patzte aber regelrecht mit einem Fahrfehler und rutschte bis auf Platz 11 ab. Auch Dominic verlor, allerdings nur eine Position und landete einen Platz vor DJ auf dem 19ten Platz.
Am Sonntag fanden die Classic-Wettkämpfe auf einer stark verkürzten und zwar kurvenreichen, aber sonst eher langweiligen Ausweichstrecke statt. In gleicher Reihenfolge starteten die Rennen. Lydia musste sich über die knapp 2 km lange Strecke mit 2,7 Sek. Rückstand auf Platz drei mit dem vierten Platz anfreunden. Für Leon, Ruven und David reichte es nur für die Plätze sieben, neun und elf und Luis musste sich erneut mit dem 18ten Platz abfinden. Dennis belegte Platz sieben und war damit fünftbester Deutscher und auch sein Bruder Dominic konnte sich mit Platz zwölf noch in der ersten Hälfte des Feldes positionieren. DJ landete auf dem 20ten Platz.
Aufgrund der Ausfälle konnten nur die Schüler eine Mannschaft an den Start bringen. Zum Abschluss gelang ihnen mit einer guten Abstimmung noch ein toller Schlusspunkt und sie wurden mit Platz eins belohnt.
Am nächsten Wochenende sind die Landesmeisterschaften im Sprint in Hagen-Hohenlimburg. Die Ergebnisse in Fulda haben gezeigt, dass die Leistungen über die kürzeren Sprintdistanzen zur Zeit noch besser sind als in der Classic, so dass die ein oder andere Medaille möglich ist.
Ergebnisse Sprint | Classic
Erfolgreicher Saisonauftakt auf der Sülz Rösrath, 12./13. März 2011
Nach Monaten harten Trainings an kalten und dunklen Tagen war es am Wochenende endlich an der Zeit, sich der reinen Wahrheit des Wettkampfs zu stellen. Beim traditionellen Saisonauftakt auf der Sülz traten für die KSG Leon, Ruven, David und Sebastian, bei den Schülern A Lydia, Sarah und Luis im Jugendfeld und Dominic, Jan und Dennis J. in der Leistungsklasse an.
Bei frühlingshaften Temperaturen und schönstem Sonnenschein standen am Samstag Sprintwettkämpfe im Programm. Die frühe Schneeschmelze und wenig Regen in den letzten Wochen und Tagen sorgten für einen rekordverdächtigen Niedrigwasserstand. Die Schüler eröffneten die Wettkämpfe und schon im ersten Rennen mit KSG Beteiligung sorgte Leon mit Platz drei für eine dicke Überraschung, war es doch sein erstes Rennen in der höchsten Schülerklasse. Mit den Plätzen fünf und sechs fuhren Ruven und David, der nach dem ersten Lauf noch auf Platz vier lag, weitere gute Ergebnisse ein. Sebastian wurde 16ter.
Wie Leon sind auch Sarah und Luis eine Alterklasse aufgestiegen und müssen nun in der höheren Klasse den Anschluss finden. Mit einem Doppelsieg ließen Lydia und Sarah das gesamte Feld der weiblichen Jugend hinter sich und die Frage um den Anschluss erledigte sich damit auch gleich. Bei der männlichen Jugend wurde Luis 10ter.
In der Leistungsklasse belegte Dominic den sechsten Platz, knapp hinter seinem Bruder. Am Ende des Feldes konnte sich Dennis J. im vereinsinternen Duell gegen Jan durchsetzen. Damit endete der erste Wettkampftag der neuen Saison.
Neuer Tag - neues Glück! Doch Glück braucht nur der, der schlecht vorbereitet ist. Was also sollten die Classic-Wettkämpfe am Sonntag bringen? Wieder waren es die Schüler, die als erste auf die Strecke gingen. Auf der langen Strecke war Ruven der schnellste KSGler, knapp vor Leon belegten die beiden die undankbaren aber guten Plätze vier und fünf. David wurde Achter, Sebastian 19ter.
Bei der weiblichen Jugend fuhren Lydia und Sarah erneut beide auf das Podium, Lydia gewann auch auf der langen Strecke, Sarah belegte dieses Mal Rang drei.
Luis musste erkennen, dass die Konkurrenz der männlichen Jugend den Winter über nicht geschlafen hat und belegte Platz neun.
In der Leistungsklasse wurde Dominic siebter und auch auf der langen Strecke hatte wieder Dennis J. die Nase vor Jan. Dennis D. schrammte um 0,1 Sek. am dritten Platz vorbei.
Nach den Einzelrennen, standen noch die Mannschaftsrennen an. Gemeinsam mit Luis holten sich Lydia und Sarah mit dem zweiten Platz eine weitere Podiumsplatzierung ab. Dominic, Dennis und Jan fuhren mit einer guten Mannschaftsleistung auf den dritten Platz. Den Schlusspunkt setzten die Schüler. Mit knappem Vorsprung gewannen Ruven, Leon und David.
Am nächsten Wochenende fährt die Mannschaft nach Fulda. Für einige ist es eine neue, unbekannte Strecke. Es wird spannend, wie sich die Mannschaft dort schlagen wird. Danach stehen schon die Landesmeisterschaften im Sprint in Hohenlimburg an. Das Ziel des Teams wird sein, dort wieder die ein oder andere Medaille zu gewinnen.
Ergebnisse
Wintercup 2010/2011
3. Lauf Köln - Finale Köln, 12. Februar 2011
Das Wintercupfinale ist jedes Jahr eine spannende Sache. Beim letzten Lauf stehen die Favoriten der Gesamtwertung fest, doch die Reihenfolge meist noch nicht. So gibt es zum Abschluss der Serie meist einen heißen Kampf um wichtige Punkte um in der Endabrechnung die Nase vorn zu haben. So trennte die Plätze eins und zwei so wie die Plätze drei und vier jeweils nur ein Punkt. Auf dem vierten Platz lag Dennis, der also unbedingt vor dem drittplatzierten Sebastian Verhaag ins Ziel kommen musste, um Platz drei zu erreichen. Bei den Schülern trennten nur vier Punkte Ruven und Leon auf den Plätzen drei und vier.
Gestartet wurde Stromaufwärts, so dass ca. 100 m bis zur ersten Kribbe und damit einem Engpass zwischen der bremsenden Gegenströmung und dem zerstörerischen Felsaufbau des Kribbenkopfes. Es galt hier die Nase vorn zu haben um im Verkehr nicht unterzugehen. Nach dem Startsignal stürmte die Meute los, jeder mit dem Ziel als erster den Kribbenkopf zu erreichen. Dennis gelang ein guter Start und so sah er sich nach der Kribbe gemeinsam mit dem K2 Beerschwenger/Bodewig an der Spitze des Feldes. Zwei Kribben später hatte sich das Feld schon auseinander gezogen und Dennis fuhr gemeinsam mit dem K2 und dem späteren Sieger der Gesamtwertung Joep van Bakel im K1 an der Spitze. Dahinter hatte sich schon eine Lücke aufgetan, die nur Rekordweltmeister Markus Gickler im K1, den niederländische Meister Sebastian Verhaag im Abfahrtsboot im Schlepptau, überwinden konnte. In dieser Konstellation setzte sich die Führungsgruppe nach vorne ab. Hier ging es auch um den Ausgang in der Gesamtwertung. Während Joep und Markus um den Gesamtsieg fuhren, ging es im Duell zwischen Sebastian und Dennis um Platz drei und den Sieg in der Abfahrtsbootwertung. In beiden Duellen konnten sich die Niederländer durchsetzen. In der gleichen Reihenfolge wie schon in Venlo überquerten die ersten fünf Boote die Ziellinie. Dahinter kam Dominic parallel mit Andreas Heilinger als siebter/achter im Einer ins Ziel. René beendete das Rennen als 23ter.
Wie schon in Siegburg mussten die Jugendlichen, wie die Schüler, nur die kurze Strecke fahren. In Köln bedeutete das nur eine Runde á 6 km. Schnellster KSGler über diese Distanz war erneut Ruven auf Platz vier, der sich damit den dritten Platz in der Gesamtwertung sicherte. Direkt dahinter kam Leon ins Ziel. Auf den Plätzen sieben, acht und neun folgten Sarah, Lydia und Luis. Damit belegten Lydia und Sarah Platz eins und drei in der Wertung der weiblichen Jugend.
In vier Wochen starten die KSG-Sportler in die offizielle Wettkampfsaison mit dem Rennen auf der Sülz in Rösrath. Mit Spannung erwarten die Sportler das erste Kräftemessen in Sprint und Classic. Hier zeigt sich, wer im Winter fleißig war.
Ergebnis | Gesamtwertung
2. Lauf Venlo Venlo, 22. Januar 2011
Der zweite Lauf zur Wintercupserie 2011 musste aufgrund der Hochwasserlage um eine Woche nach hinten verschoben werden, so dass am 22. statt wie geplant am 16. auf dieser Teilstrecke des Langstreckenpokals um Platzierungen und Punkte gewetteifert wurde. Mit 5°C war es für den Januarklassiker geradezu paradiesisch warm, doch die hohe Luftfeuchtigkeit und zwischenzeitlicher Nieselregen machten die Sache dann doch nicht mehr so angenehm.
Nichtsdestotrotz waren neun KSG-Sportler nach Venlo gereist um gemeinsam mit den vielen anderen Kanuten das “härteste Ausdauertraining” zu absolvieren. Für die drei Schüler Ruven, Leon und David ging es auf dem 4 km - langen Rundkurs eine Runde lang zur Sache, die älteren sechs, Sarah, Lydia, René, Dennis J., Dominic und Dennis D. hatten drei Runden zu fahren.
Der Start wurde Flussaufwärts durchgeführt, in der vorderen Reihe die vermeintlich leistungsstarken Paddler, dahinter die Schüler und diejenigen, die sich freiwillig aus der Kampfzone heraushalten wollten. Kurz nach 11 Uhr erfolgte das Startsignal, die Meute stürmte los. Dabei erwiesen sich die ufernahen Startplätze als besonders günstig, da hier die Strömung nicht ganz so stark von vorne kam. Der Gefahr im Gedränge stecken zu bleiben entkam neben den niederländischen Fahrern, die ihre Hausstrecke natürlich gut genug kannten um sich dort günstig zu positionieren, auch Dominic schnell und lag so direkt nach dem Start unmittelbar hinter der Spitze. Dennis, der mit einigen anderen weiter ausser gestartet war, musste sich erst mühsam nach vorne kämpfen, was ihm aber sehr gut gelang, so dass er an der ersten Wendemarke nach etwa einem Kilometer auf Platz vier vorgefahren war. Hinter den Spitzenfahrern ereigneten sich spektakuläre Szenen, da aufgrund der starken Wellen, die von den schnellen Fahrern aufgeworfen wurden, einige die Kontrolle über die Steuerung ihres Bootes verloren und kreuz und quer sich zum Teil gegenseitig in die Boote knallten. Bis auf David konnten sich aber alle übrigen KSG-Sportler ohne nennenswerte Vorkommnisse aus diesem Durcheinander befreien.
Als erstes kamen die Schüler nach etwas mehr als 20 Minuten ins Ziel. Das Duell um den dritten Platz konnte Ruven gegen Leon knapp für sich entscheiden und durfte sich zu recht über den Podiumsplatz freuen. David wurde 10ter.
Deutlich länger brauchten die älteren Sportler für die 12,5 km. Nach 56 Minuten erreichte Dennis auf Platz 5 als erster KSG-Sportler das Ziel. Viel hatte zu den beiden vor ihm liegenden nicht gefehlt. Immerhin war es wie schon in Siegburg der zweite Platz in der Abfahrtsbootwertung. Es folgte Dominic auf Platz 9, der nach einer Verletzung beim letzten Training auf der Sülz eine Woche hatte pausieren müssen und so die Kraft am Ende ein wenig nachließ. Dennis J. beendete das Rennen als 16ter, René als 23ter. Dahinter folgten Lydia und Sarah auf den Plätzen eins und zwei im Feld der weiblichen Jugend.
Ergebnis | Bilder
1. Lauf Siegburg Siegburg, 11. Dezember 2010
Der Wintercup ist mittlerweile zu einem festen Termin im Kalender der KSG-Sportler geworden. An drei Samstagen treffen sich die Sportler um die langen, kalten und dunklen Wintermonate mit gemeinsamen Ausfahrten ein wenig abwechslungsreicher zu gestalten. Das ganze hat sich schnell zu einer Art Wettkampf entwickelt.
Zum Auftakt in diesem Winter brach eine relativ große Gruppe KSG-Sportler nach Siegburg auf um sich der Konkurrenz zu stellen, vor allem aber auch um mit Bekannten und Freunden aus anderen Vereinen zusammen zu paddeln. Üblicherweise gibt es zwei Strecken, eine kürzere für Schüler und die lange Strecke alle anderen. Bei den Schülern waren es Leon, Ruven und David, die allesamt im nächsten Jahr im Schüler A-Feld starten und die Mannschaft in der Schülerklasse bilden werden. Lydia und Sarah, die beide im nächsten Jahr in der Jugendklasse an den Start gehen werden, hatten sich auf die lange Strecke eingestellten. Vor dem Start wurde bekannt gegeben, dass aufgrund einer Sturmwarnung auch die Jugend auf der Schülerstrecke paddeln sollte.
Bei den Herren war aus der Mannschaft nur Dennis gemeldet, Jan weilte bei einem Trainer-Lehrgang in Wesel und Dominic wollte nach seinem Aufenthalt in Australien erst noch ein paar Trainingsstunden absolvieren bevor er wieder ins Wettkampfgeschehen eingreift. Dafür hatte sich Dennis John entschieden wieder ins Boot zu steigen. Aus beruflichen Gründen hatte er nach seiner aktiven Zeit im Jugend- und Juniorenalter eine längere Trainingspause hinnehmen müssen, die er nun mit einigem Ehrgeiz wieder beenden möchte. Seinen ersten Start im Paddelboot absolvierte René, als Quereinsteiger aus dem Rudersport kommend, war es eine ganz neue Erfahrung.
Bei einem Massenstart kommt es darauf an sich während der Aufstellung gut zu Positionieren und dann hellwach zu sein um nicht den Start zu verschlafen. Häufig kommt es vor, dass der Start nicht durch das Startsignal des Starters eingeleitet wird, sondern dass das gesamte Feld lossprintet, sobald der erste zuckt. Ein einmal gestartetes Feld ist schwer wieder einzufangen um den Start wiederholen zu lassen.
Auf der kurzen Strecke war Lydia die einzige, die dies optimal umsetzte. Die anderen ließen sich ein wenig überrumpeln. Bis zum Ziel blieb sie die erste aus der Mannschaft. Insgesamt kam sie als Sechste ins Ziel (Dritte AK Jugend, Erste w Jugend), es folgten Ruven und Leon auf acht und neun (vier und fünf der Schüler). Etwas weiter dahinter David (20. / 10. Schüler) und Sarah (23. / 12. Jug. / 6. w Jug.), die schon am Start recht weit hinten im Feld waren.
Auf der langen Strecke gelang es der Starterin Manuela Gawehn in diesem Jahr das Feld vor dem Start ordentlich zu sammeln und auf Signal los zu schicken. Dennis gelang ein guter Start und er war vorne mit dabei. Vorne weg fuhr eine Dreiergruppe in Flachbahnbooten mit Max Hoff, Markus Gickler und Joep van Bakel aus Venlo. Dahinter hatten Marc Rösner und Sebastian Verhaag die Welle des K2 Björn Beerschwenger/Franz Bodewig erwischt. Dennis fehlten nur wenige Meter um den Anschluss an diese Gruppe zu bekommen. Durch das hohe Tempo des K2 vergrößerte sich der Abstand und Dennis musste die Verfolgung alleine gestalten. Lange Zeit fuhr er in Sichtweite hinterher und bekam so mit, als Sebastian aus der Gruppe fiel. Schnell konnte er die Lücke schließen. Erst einmal fuhr er eine Weile auf der Welle mit um sich zu erholen, verschärfte dann das Tempo wieder und konnte sich schnell nach vorne absetzen. Kurz darauf passierte er den K2, Björn und Franz standen am Ufer und leerten ihr Boot, das sie zuvor in einen Baum gelenkt hatten. Nun musste er befürchten, dass Sebastian mit dem K2 wieder von hinten ranfahren konnte. Die letzten 15 Minuten bis ins Ziel hielt er das Tempo hoch und erreichte das Ziel noch vor dem K2 auf Platz 5. Nach Marc war er der zweite Abfahrtsbootfahrer. Dennis J. erreichte das Ziel mitten im Feld, René war froh sein erstes Rennen zu finishen.
Ergebnis | Videos vom Start
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